Würdevoller Abschied von der Leibnitzer Stadtlinde
Fast drei Jahrhunderte lang prägte sie das Stadtbild von Leibnitz, nun schließt sich der Lebenskreis der geschichtsträchtigen Winterlinde am Kirchplatz. Wie berichtet muss die rund 270 Jahre alte Linde aufgrund ihres stark geschwächten Zustands aus Sicherheitsgründen weichen. Um dem Wahrzeichen die letzte Ehre zu erweisen, organisierten die Stadtgemeinde und die Pfarre jüngst eine feierliche Verabschiedung.
Der Festakt fand im Anschluss an die heilige Messe statt. Stadtpfarrer Anton Neger und Bürgermeister Daniel Kos würdigten dabei die Bedeutung des Naturdenkmals für die Gemeinschaft. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Stadtkapelle Leibnitz, während sich die Volksschule Linden mit kreativen Beiträgen engagierte.
Die Bedeutung des Lindenbaumes hat in Leibnitz tiefe Wurzeln: Bereits im 7. Jahrhundert tauften Slawen den Ort nach ihrem heiligen Gerichtsbaum „Lipnizza“ (abgeleitet von lipa für Linde), woraus sich der Name Leibnitz entwickelte.
